Veranstaltungen der Isartalsternwarte und astronomische Ereignisse

Aktuell

Der aktuelle Sternenhimmel und astronomische Ereignisse   (Quelle: VdS)

Zeitangaben in MEZ/MESZ für Isartalsternwarte
 
Aktuelle Abendsichtbarkeit der Planeten

  

Samstag
1. Juni
und
Samstag
15. Juni

14:00 Uhr



Tageshimmelführung mit Sonnenbeobachtung bei klarem Himmel

Im Vordergrund steht die Beobachtung mit speziellen Sonnenteleskopen. Die aktive Sonne produziert Sonnenflecken, Flares, Protuberanzen und Filamente.
Aktuelles Satellitenbild der Sonne 
SOHO   Extreme ultraviolet Imaging Telescope,   30.4nm

Mit dem großen 60 cm-Spegelteleskop kann man auch helle Sterne oder helle Planeten am Tageshimmel erkennen und natürlich den Mond mit seinen Kratern und Mare, falls er über dem Horizont steht.

Warnhinweis:   Mit Feldstechern und Teleskopen niemals ohne spezielle Filter in die Sonne sehen!   Es droht sofortige Erblindung.

Samstag
6. Juli
ab
14:00 Uhr

bei klarem
Himmel
bis
24:00 Uhr

Freier Eintritt beim Sommerfest an der Isartalsternwarte

  • Tageshimmelführung mit Sonnenbeobachtung mit speziellen Teleskopen: Sonnenflecken, Fackeln, Protuberanzen (bei klarem Himmel)
  • Für Kinder von 7 bis 12 Jahren jeweils um 15 Uhr / 16 Uhr / 17 Uhr:
    "Basteln und Starten von Wasserraketen"
  • Kaffee und Kuchen
  • Unterhaltung oder Fachsimpeln mit Astronomiebegeisterten
  • Gegrilltes und kühle Getränke
  • Relaxen in einer wunderschönen Umgebung
  • Astro-Flohmarkt: populäre astronomische Literatur, Astrofotos u.a.m.
  • Am Abend werden die Teleskope auf die Planeten Jupiter und Saturn gerichtet. Die Milchstraße erstrahlt in voller Pracht. Das Milchstraßenzentrum kulminiert im Süden. Die Kugelsternhaufen im Sternbild Herkules und Schütze sind faszinierende Objekte. Ein prachtvoller offener Sternhaufen ist der Wildentenhaufen im Sternbild Schild. Die großen Nebel und Sternentstehungsgebiete wie der Lagunennebel, der Trifid- und der Omeganebel sind weitere himmlische Reiseziele.

Dienstag
16. Juli

22:00 Uhr
bis
01:00 Uhr

Partielle Mondfinsternis

Der Vollmond geht um 21:03 Uhr MESZ am Südosthorizont auf. Bis er über den Baumwipfeln steht, vergeht rund eine Stunde. Genau um 22:01 Uhr tritt er in den Kernschatten der Erde ein und die partielle Phase beginnt. Eineinhalb Stunden später, um 23:31 Uhr, erreicht er mit 66 % das Maximum der partiellen Verfinsterung. Wiederum eineinhalb Stunden später, um genau 01:00 Uhr, wird er den Kernschatten verlassen.

Außerdem stehen die beiden Gasriesen Jupiter und Saturn am Himmel. Es sind "muss man gesehen haben"-Objekte: Jupiter mit den vier Galileischen Monden und Saturn mit seinem einzigartigen Ring.

Öffnungszeiten:
Bei schönem Wetter ist die Sternwarte von 22:00 Uhr bis 01:00 Uhr geöffnet.

Wer diese Mondfinsternis verpasst, hat am 16. Mai 2022 wieder eine Chance.

Samstag
20. Juli

20:00 Uhr
Vortrag

"50 Jahre Mondlandung"   -   ein Vortrag von Martin Brückner

"Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit."
("That's one small step for (a) man, one giant leap for mankind.")
Neil Armstrong, Apollo 11

Buzz Aldrin 

Samstag
12. Okt.

20:00 Uhr
Vortrag

Der Kosmos bebt
Forscher entdecken die geheimnisvollen Gravitationswellen

ein Vortrag mit Bildern und Videoclips von Helmut Hornung M.A.



Kollision im Kosmos: Wenn zwei Neutronensterne miteinander verschmelzen, entstehen Gravitationswellen.
Foto: University of Warwick / Mark Garlick

Der 14. September 2015 wird in die Wissenschaftsgeschichte eingehen. An jenem Tag empfingen Forscher erstmals Gravitationswellen – 100 Jahre, nachdem Albert Einstein seine Allgemeine Relativitätstheorie veröffentlichte, die solche Rippel in der Raumzeit vorhersagt. Sie stammten von zwei verschmelzenden, 29 und 36 Sonnenmassen schweren Schwarzen Löchern in ungefähr 1,3 Milliarden Lichtjahren Entfernung. Die Wellen rauschten durch die beiden Detektoren des Observatoriums Advanced LIGO in den USA und wurden erstmals am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Hannover bemerkt. Dort hatten die Wissenschaftler in den vergangenen Jahren die technischen Voraussetzungen für den sensationellen Fund geschaffen. Das enge Zusammenspiel von Experiment, Simulation, Berechnung und Datenanalyse brachte hier Licht in die dunklen Ecken des Universums. Der Vortrag erklärt, was sich hinter Gravitationswellen verbirgt und warum sie ein neues Beobachtungsfenster ins All aufstoßen.

Helmut Hornung M.A. ist Leitender Wissenschaftsredakteur bei der Max-Planck-Gesellschaft, Sachbuchautor und freier Mitarbeiter der Süddeutschen Zeitung für Themen aus Astronomie und Raumfahrt.

Nach dem Vortrag besteht bei schönem Wetter die Möglichkeit, die Objekte des Herbsthimmels mit unseren Teleskopen zu betrachten.   Eintritt Erwachsene: 9,- €, Jugendliche: 5,- €

Samstag
9. Nov.

20:00 Uhr
Vortrag

"Über die Transite der Planeten"

ein Vortrag von Kurt Motl





Montag
11. Nov.

13:30 Uhr


Merkurtransit   -   Der Götterbote passiert die Sonnenscheibe


Merkurtransit vom 9. Mai 2016                                                               © NASA, Solar and Heliospheric Observatory (Ausschnitt)

Durchgänge des innersten Planeten Merkur oder Merkurtransite sind seltene astronomische Ereignisse. Zwischen 1950 und 2050 sind in Mitteleuropa nur zehn Merkurtransite zu beobachten, davon sechs vollständige. Der nächste Merkurtransit findet am 13. November 2032 statt. Beim heutigen Merkurtransit geht die Sonne unter, während der Transit noch nicht beendet ist.

Zeitplan des Merkurtransits:
13:35:30 Uhr 1. Kontakt: Merkur berührt den Sonnenrand. Sonne im SSW und 21° über dem Horizont.
13:37:11 Uhr 2. Kontakt: Merkur löst sich vom Sonnenrand und ist ein winziger dunkler Punkt vor der Sonnenscheibe.
Durchmesser des Merkurscheibchens: 10"
Der Merkur wandert von Ost nach West über die Sonnenscheibe, da der Planet die Erde auf der Innenbahn überholt. (Im Gegensatz dazu wandert der Mond bei der Sonnenfinsternis von West nach Ost über die Sonnenscheibe.)
16:19:40 Uhr Merkur erreicht den Mittelpunkt seiner Bahn vor der Sonne und ist nur 4 % des Sonnendurchmessers vom Mittelpunkt der Sonnenscheibe entfernt. Sonne im WSW und nur 3° über dem Horizont.
16:42 Uhr Sonnenuntergang und damit vorzeitiges Ende des 5 1/2 h dauernden Transits.
Zeitangaben in MEZ, berechnet für die Isartalsternwarte.

Beobachtungshinweise:
Der Merkur ist so klein, dass man ihn mit bloßen Augen nicht sehen kann. Erforderlich ist ein Teleskop, das mit einem speziellen Sonnenfilter ausgerüstet ist.
In Abhängigkeit von der Sonnenaktivität können auf der Sonnenoberfläche auch Sonnenflecken, Flares, Protuberanzen und Filamente beobachtet werden.
Warnhinweis:
Mit Feldstechern und Teleskopen niemals ohne spezielle Filter in die Sonne sehen!   Es droht sofortige Erblindung.

Samstag
14. Dez.

18:00 Uhr
Vortrag

"Geminiden - Sternschnuppenstrom im Advent"   -   ein Vortrag von Christian Müller

Die Geminiden sind der stärkste Meteorstrom des Jahres. Seine Aktivität hat sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich erhöht und übertrifft inzwischen jene der Perseiden im August. In diesem Jahr ist das Maximum für die Nacht vom 14. auf 15. Dez. angekündigt. Fallraten von bis zu 120 Sternschnuppen pro Stunde werden erwartet. Aber auch in den Nächten zwischen dem 4. und 17. Dez. können Geminiden gesichtet werden, da in diesem Zeitraum die Erde die Staubspur des Asteroiden 3200 Phaethon durchquert.

Der Radiant der Geminiden liegt knapp nördlich des hellen Sterns Castor im Sternbild Zwillinge. Im Gegensatz zu anderen Sternschnuppenströmen lassen sich deshalb die Geminiden auch schon in den Abendstunden beobachten.

Bei klarem Himmel nach dem Vortrag:

Ausschau halten nach den Geminiden

Auch die Objekte des weihnachtlichen Sternen-
himmels werden unseren Besuchern näher gebracht.

Wichtig: warme Bekleidung und warmes Schuhwerk.

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Für Mitglieder:

Monatstreffen (MT)
jeweils um 16:00 Uhr
in der Isartalsternwarte

Januar:
Sa, 12..01.: MT

Februar:
Sa, 02.02.: MT

März:
Sa, 02.03.: MT

April:
Sa, 06.04.: MT

Mai:
Sa, 04.05.: MT
Sa, 11.05.: Lebenslauf

Juni:
Sa, 01.06.: MT
Sa, 29.06.: MV

Juli:
Sa, 06.07.: MT
+ Sommerfest

August:
Sa, 03.08.: MT
So, 11.08.: ESO Supernova Planetarium

September:
Sa, 14.09.: MT

Oktober:
Fr, 04.10.: *Ottobeuren
Sa, 05.10.: MT

November:
Sa, 02.11.: MT

Dezember:
Sa, 07.12.: Weihn.feier

* Besuch nur bei guten Wetterbedingungen