Veranstaltungen der Isartalsternwarte und astronomische Ereignisse

Aktuell

Der aktuelle Sternenhimmel und astronomische Ereignisse   (Quelle: VdS)

Zeitangaben in MEZ/MESZ für Isartalsternwarte
 
Aktuelle Abendsichtbarkeit der Planeten

  

von Ost nach West.



Tageshimmelführung mit Sonnenbeobachtung bei klarem Himmel

Im Vordergrund steht die Beobachtung mit speziellen Sonnenteleskopen. Die aktive Sonne produziert Sonnenflecken, Flares, Protuberanzen und Filamente.
Aktuelles Satellitenbild der Sonne 
(Quelle: SOHO   Extreme ultraviolet Imaging Telescope,   30.4 nm)

Mit dem großen 60 cm-Spegelteleskop kann man am Tageshimmel helle Sterne oder helle Planeten erkennen und natürlich den Mond mit seinen Kratern und Mare, falls er über dem Horizont steht.

Warnhinweis:   Mit Feldstechern und Teleskopen niemals ohne spezielle Filter in die Sonne sehen!   Es droht sofortige Erblindung.

Samstag
17. Okt.

20:00 Uhr

"Der Mars" - ein Vortrag von Martin Brückner

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Samstag
24. Okt.



Sobald es abends dunkel wird, leuchtet der zunehmende Halbmond tief über dem südlichen Horizont. Rechts vom Mond findet man die Planeten Saturn und Jupiter. Links vom Mond, in Richtung Osten, leuchtet sehr hell der rote Planet Mars. Mars nimmt Mitte Oktober seine Oppositionsstellung genau gegenüber der Sonne ein, ist daher jetzt recht nah, besonders hell und im Teleskop sehr gut zu erkennen. Die fernen und daher lichtschwachen Planeten Neptun und Uranus sind rechts bzw. links von Mars zu finden – aber nur im Teleskop. Am Ende der Nacht geht Venus als Morgenstern über dem Osthorizont auf. Somit sind bis auf Merkur, der direkt neben der Sonne steht, alle Planeten des Sonnensystems am Nachthimmel vertreten.

Der Sternhimmel am Astronomietag:
Ende Oktober kann man sich abends von den Sommersternbildern verabschieden: Im Südwesten stehen die Sternbilder Schwan, Leier und Adler noch hoch am Himmel. Deren drei Hauptsterne Deneb, Wega und Atair bilden das sogenannte „Sommerdreieck“. Bei dunklem Himmel sieht man hier das Band der Milchstraße.
Im Südosten ist bereits das „Herbstviereck“ aufgegangen: Es setzt sich aus drei Sternen des Sternbildes Pegasus und einem Stern der Andromeda zusammen.
Wer freien Blick zum südlichen Horizont hat, sieht dort einen hellen Stern funkeln: das ist Fomalhaut der Hauptstern im Sternbild Südlicher Fisch. Sein Name bedeutet übersetzt „Maul des Fisches“.
Unterhalb von Mars und den Fischen macht sich das Sternbild Walfisch breit. Die offizielle Bezeichnung lautet Cetus, was eher Meeresungeheuer bedeutet. Im Walfisch gibt es einen Stern, der nur alle elf Monate so hell wird, dass man ihn mit bloßem Auge sehen kann: Mira, die Wundersame. Ende Oktober sollte Mira gut zu erkennen sein.




"Über Kometen und ihre Spuren" - ein Vortrag von Kurt Motl

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Samstag
12. Dez.

20:00 Uhr

Geminiden - der Sternschnuppenstrom im Advent

Die Geminiden sind der stärkste Meteorstrom des Jahres. Seine Aktivität hat sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich erhöht und übertrifft inzwischen jene der Perseiden im August.
In den Nächten zwischen dem 7. und 17. Dez. können Geminiden gesichtet werden, da in diesem Zeitraum die Erde die Staubspur des Asteroiden 3200 Phaethon durchquert.
Der Radiant der Geminiden liegt knapp nördlich des hellen Sterns Castor im Sternbild Zwillinge (= Gemini). Von dort scheinen die Geminiden herzukommen. Im Gegensatz zu anderen Sternschnuppenströmen lassen sich deshalb Geminiden auch schon in den Abendstunden beobachten. Die größte Anzahl kann man in den Stunden nach Mitternacht beobachten, da um 02:00 Uhr morgens das Sternbild Zwillinge hoch am Himmel steht.
In diesem Jahr ist das Maximum für die Nacht vom 13. auf 14. Dez. angekündigt. Fallraten von bis zu 150 Sternschnuppen pro Stunde werden erwartet. Da die Teilchen von hinten auf die Erde auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne treffen, ist ihre Relativgeschwindigkeit von 35 km/s gering. Sie erscheinen am Himmel langsamer als übliche Sternschnuppen. Helle Meteore sind häufig.
Begünstigt wird in diesem Jahr die Beobachtung der Geminiden durch dunkle mondlose Nächte. Der Neumond fällt auf den 14. Dezember.


Montag
21. Dez.

 17:00 Uhr

Jupiter - Saturn - Konjunktion

generiert mit Stellarium

Begegnungen der beiden hellen Planeten Jupiter und Saturn sind selten, schon wegen ihrer langen und verschiedenen Umlaufdauern um die Sonne. Der Jupiter benötigt für einen Umlauf rund 12 Jahre und der Saturn rund 30 Jahre. Wenn der Jupiter nun im Dezember 2020 den Saturn überholt, dann passiert der nächste Überholvorgang erst wieder im Jahr 2040.

Bei dieser aktuellen Konjunktion kommen sich die beiden Gasplaneten am Abend des 21. Dezember besonders nahe. Ihr Winkelabstand beträgt nur ca. 6 Winkelminuten. Das entspricht einem Fünftel des Vollmonddurchmessers. Im Teleskop kann man sowohl denGasriesen Jupiter mit seinen Wolkenbändern und den vier Galileischen Monden Io, Europa, Ganymed und Callisto, als auch den Saturn mit seinem einzigartigen Ring bestaunen.

Um 17:00 Uhr ist die Sonne gerade untergegangen. Die beiden Planeten stehen aber um 17:00 Uhr auch schon im Südwesten sehr tief und nur 13° über dem Horizont. Das Zeitfenster für die Beobachtung dieser außergewöhnlichen Konjunktion ist also sehr kurz.
Die Konjunktion kündigt sich in den Wochen und Monaten vor dem 21.12. bereits an, da der Abstand zwischen Jupiter und Saturn sich kontinuierlich verringert.  Ab dem 12.12. ist der Abstand dann kleiner als 1°, was zwei Vollmonddurchmessern entspricht.

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in der Isartalsternwarte

Januar:
Sa, 11.01.: MT

Februar:
Sa, 01.02.: MT
Sa, 22.02.: DeepSky

März:
Sa, 07.03.: MT
Sa, 21.03.: DeepSky

April:
Sa, 04.04.: MT
Sa, 18.04.: DeepSky

Mai:
Sa, 09.05.: MT
Sa, 23.05.: DeepSky

Juni:
Sa, 06.06.: MT
Sa, 20.06.: DeepSky
Sa, 27.06.: MV

Juli:
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Sa, 18.07.: DeepSky

August:
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Sa, 15.08.: DeepSky

September:
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Sa, 17.09.: DeepSky

Oktober:
Sa, 10.10.: MT
Sa, 24.10.: MV

November:
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Sa, 14.11.: DeepSky

Dezember:
Sa, 05.12.: Weihn.feier