Veranstaltungen der Isartalsternwarte und astronomische Ereignisse

Aktuell

Der aktuelle Sternenhimmel und astronomische Ereignisse   (Quelle: VdS)

Zeitangaben in MEZ/MESZ für Isartalsternwarte
 
Aktuelle Abendsichtbarkeit der Planeten

   

Samstag
07. Sept.

14:00 Uhr



Tageshimmelführung mit Sonnenbeobachtung bei klarem Himmel

Im Vordergrund steht die Beobachtung mit speziellen Sonnenteleskopen. Die aktive Sonne produziert Sonnenflecken, Flares, Protuberanzen und Filamente.
Aktuelles Satellitenbild der Sonne 
SOHO   Extreme ultraviolet Imaging Telescope,   30.4nm

Mit dem großen 60 cm-Spegelteleskop kann man auch helle Sterne oder helle Planeten am Tageshimmel erkennen und natürlich den Mond mit seinen Kratern und Mare, falls er über dem Horizont steht.

Warnhinweis:   Mit Feldstechern und Teleskopen niemals ohne spezielle Filter in die Sonne sehen!   Es droht sofortige Erblindung.

Samstag
21. Sept.

20:00 Uhr
Vortrag

Die Sonne  -  "Unser Stern"
Vom aktuellen Stand der Sonnenforschung

ein Vortrag mit Bildern von Hans-Georg Schmidt


Ab dem Morgen des 23.09. werden auf der Nordhalbkugel die Tage kürzer als die Nächte sein. Damit gewinnt hier bei uns ein Gestirn wieder eine ganz besondere Bedeutung: Unsere Sonne! Noch vor hundert Jahren war es völlig unklar, woraus die Sonne ihre unvorstellbar großen Energien schöpft und damit unser Leben überhaupt erst möglich macht.

Inzwischen ist die Erforschung "unseres Sterns" erheblich vorangekommen. Daran sind nicht nur erdgebundene Teleskope beteiligt, sondern auch spezielle Satelliten, mit denen die Sonne ständig überwacht wird. Immerhin könnte sie mit einem einzigen großen Energieausbruch unser alltägliches Leben gewaltig stören. Der Vortrag wird sich eingehend mit diesen Themen befassen.



Nach dem Vortrag besteht bei schönem Wetter die Möglichkeit, die Objekte des Herbsthimmels mit unseren Teleskopen zu betrachten.

Die Sonne im Licht des Wasserstoffs.          Aufnahme H.G. Schmidt


Samstag
12. Okt.

20:00 Uhr
Vortrag

"Der Kosmos bebt"
Forscher entdecken die geheimnisvollen Gravitationswellen

ein Vortrag mit Bildern und Videoclips von Helmut Hornung M.A.



Kollision im Kosmos: Wenn zwei Neutronensterne miteinander verschmelzen, entstehen Gravitationswellen.
Foto: University of Warwick / Mark Garlick

Der 14. September 2015 wird in die Wissenschaftsgeschichte eingehen. An jenem Tag empfingen Forscher erstmals Gravitationswellen – 100 Jahre, nachdem Albert Einstein seine Allgemeine Relativitätstheorie veröffentlichte, die solche Rippel in der Raumzeit vorhersagt. Sie stammten von zwei verschmelzenden, 29 und 36 Sonnenmassen schweren Schwarzen Löchern in ungefähr 1,3 Milliarden Lichtjahren Entfernung. Die Wellen rauschten durch die beiden Detektoren des Observatoriums Advanced LIGO in den USA und wurden erstmals am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Hannover bemerkt. Dort hatten die Wissenschaftler in den vergangenen Jahren die technischen Voraussetzungen für den sensationellen Fund geschaffen. Das enge Zusammenspiel von Experiment, Simulation, Berechnung und Datenanalyse brachte hier Licht in die dunklen Ecken des Universums. Der Vortrag erklärt, was sich hinter Gravitationswellen verbirgt und warum sie ein neues Beobachtungsfenster ins All aufstoßen.

Helmut Hornung M.A. ist Leitender Wissenschaftsredakteur bei der Max-Planck-Gesellschaft, Sachbuchautor und freier Mitarbeiter der Süddeutschen Zeitung für Themen aus Astronomie und Raumfahrt.

Nach dem Vortrag besteht bei schönem Wetter die Möglichkeit, die Objekte des Herbsthimmels mit unseren Teleskopen zu betrachten.   Eintritt Erwachsene: 9,- €, Jugendliche: 5,- €

Samstag
26. Okt.

20:00 Uhr
Vortrag

"Sonnenfinsternis über den Anden"
                                     ein Vortrag mit Reisefotos von Volkmar Voigtländer




Wir möchten Sie in eine Landschaft entführen, die auf unserem Planeten einzigartig ist. Vulkane, Salzseen und Hoch- ebenen bilden die perfekte Kulisse für das wohl eindrucksvollste Naturschauspiel - eine totale Sonnenfinsternis.
Der Vortrag berichtet neben der Sonnenfinsternis über die surrealen Landschaften im Altiplano von Argentinien, Bolivien und Chile.

     
                             Salar de Uyuni (Bolivien)                                                                Cono de Arita (Argentinien)

Nach dem Vortrag besteht bei schönem Wetter die Möglichkeit, die Objekte des Herbsthimmels mit unseren Teleskopen zu betrachten.

Samstag
9. Nov.

20:00 Uhr
Vortrag

"Über die Transite der Planeten"

ein Vortrag von Kurt Motl





Montag
11. Nov.

13:30 Uhr


Merkurtransit   -   Der Götterbote passiert die Sonnenscheibe


Merkurtransit vom 9. Mai 2016                                                               © NASA, Solar and Heliospheric Observatory (Ausschnitt)

Durchgänge des innersten Planeten Merkur oder Merkurtransite sind seltene astronomische Ereignisse. Zwischen 1950 und 2050 sind in Mitteleuropa nur zehn Merkurtransite zu beobachten, davon sechs vollständige. Der nächste Merkurtransit findet am 13. November 2032 statt. Beim heutigen Merkurtransit geht die Sonne unter, während der Transit noch nicht beendet ist.

Zeitplan des Merkurtransits:
13:35:30 Uhr 1. Kontakt: Merkur berührt den Sonnenrand. Sonne im SSW und 21° über dem Horizont.
13:37:11 Uhr 2. Kontakt: Merkur löst sich vom Sonnenrand und ist ein winziger dunkler Punkt vor der Sonnenscheibe.
Durchmesser des Merkurscheibchens: 10"
Der Merkur wandert von Ost nach West über die Sonnenscheibe, da der Planet die Erde auf der Innenbahn überholt. (Im Gegensatz dazu wandert der Mond bei der Sonnenfinsternis von West nach Ost über die Sonnenscheibe.)
16:19:40 Uhr Merkur erreicht den Mittelpunkt seiner Bahn vor der Sonne und ist nur 4 % des Sonnendurchmessers vom Mittelpunkt der Sonnenscheibe entfernt. Sonne im WSW und nur 3° über dem Horizont.
16:42 Uhr Sonnenuntergang und damit vorzeitiges Ende des 5 1/2 h dauernden Transits.
Zeitangaben in MEZ, berechnet für die Isartalsternwarte.

Beobachtungshinweise:
Der Merkur ist so klein, dass man ihn mit bloßen Augen nicht sehen kann. Erforderlich ist ein Teleskop, das mit einem speziellen Sonnenfilter ausgerüstet ist.
In Abhängigkeit von der Sonnenaktivität können auf der Sonnenoberfläche auch Sonnenflecken, Flares, Protuberanzen und Filamente beobachtet werden.
Warnhinweis:
Mit Feldstechern und Teleskopen niemals ohne spezielle Filter in die Sonne sehen!   Es droht sofortige Erblindung.

Samstag
14. Dez.

18:00 Uhr
Vortrag

"Geminiden - Sternschnuppenstrom im Advent"   -   ein Vortrag von Christian Müller

Die Geminiden sind der stärkste Meteorstrom des Jahres. Seine Aktivität hat sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich erhöht und übertrifft inzwischen jene der Perseiden im August. In diesem Jahr ist das Maximum für die Nacht vom 14. auf 15. Dez. angekündigt. Fallraten von bis zu 120 Sternschnuppen pro Stunde werden erwartet. Aber auch in den Nächten zwischen dem 4. und 17. Dez. können Geminiden gesichtet werden, da in diesem Zeitraum die Erde die Staubspur des Asteroiden 3200 Phaethon durchquert.

Der Radiant der Geminiden liegt knapp nördlich des hellen Sterns Castor im Sternbild Zwillinge. Im Gegensatz zu anderen Sternschnuppenströmen lassen sich deshalb die Geminiden auch schon in den Abendstunden beobachten.

Bei klarem Himmel nach dem Vortrag:

Ausschau halten nach den Geminiden

Auch die Objekte des weihnachtlichen Sternen-
himmels werden unseren Besuchern näher gebracht.

Wichtig: warme Bekleidung und warmes Schuhwerk.

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Für Mitglieder:

Monatstreffen (MT)
jeweils um 16:00 Uhr
in der Isartalsternwarte

Januar:
Sa, 12..01.: MT

Februar:
Sa, 02.02.: MT

März:
Sa, 02.03.: MT

April:
Sa, 06.04.: MT

Mai:
Sa, 04.05.: MT
Sa, 11.05.: Lebenslauf

Juni:
Sa, 01.06.: MT
Sa, 29.06.: MV

Juli:
Sa, 06.07.: MT
+ Sommerfest

August:
Sa, 03.08.: MT
So, 11.08.: ESO Supernova Planetarium

September:
Sa, 14.09.: MT

Oktober:
Sa, 05.10.: MT

November:
Sa, 02.11.: MT
Fr, 23.11.: Ottobeuren

Dezember:
Sa, 07.12.: Weihn.feier