Veranstaltungen der Isartalsternwarte und astronomische Ereignisse




Der aktuelle Sternenhimmel und astronomische Ereignisse   (Quelle: VdS)


Zeitangaben in MEZ/MESZ für Isartalsternwarte
Aktuelle Abendsichtbarkeit der Planeten          

Samstag
5. Mai

Tageshimmelführung mit Sonnenbeobachtung

Bei klarem Himmel findet von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr an der Isartalsternwarte eine Tageshimmelführung statt.
Im Vordergrund steht die Beobachtung der Sonnenaktivität mit unterschiedlichen Sonnenteleskopen. Die aktive Sonne produziert Sonnenflecken, Flares, Protuberanzen und Filamente.
Mit dem großen 60 cm-Spegelteleskop kann man auch helle Sterne oder  helle Planeten  am Tageshimmel erkennen und natürlich den Mond mit seinen Kratern
und Mare beobachten, falls er über dem Horizont steht.

Warnhinweis:
Mit Feldstechern und Teleskopen niemals ohne entsprechende Filter in die Sonne sehen!   Es droht sofortige Erblindung.

Samstag
21. Juli

20:00 Uhr

Anlässlich der bevorstehenden Marsopposition:
"Der rote Planet Mars"  -   ein Vortrag von Hans-Georg Schmidt




Freitag
27. Juli

20:00 Uhr
bis
24:00 Uhr

Totale Mondfinsternis und Marsopposition

Der 27. Juli beschert den astronomisch Interessierten gleich zwei Ereignisse, bei deren Beschreibung man zu Superlativen greifen kann:

Die Totale Mondfinsternis ist mit einer Dauer von 103 Minuten die längste totale MoFi des 21. Jahrhunderts. Der Grund liegt darin, dass der Mittelpunkt des Mondes sehr nahe am Mittelpunkt des Kernschattens der Erde vorbeizieht (siehe Grafik). Der Mond geht um 20:48 Uhr auf zu einem Zeitpunkt, an dem er bereits zu ungefähr 50 % partiell verfinstert ist. Ein paar Minuten später geht die Sonne unter. Während der totalen Phase von 21:30 Uhr bis 23:13 Uhr kann man das Schauspiel des "Blutmondes" in voller Länge am Abendhimmel genießen.





Marsoppositionen unterscheiden sich aufgrund der sehr verschiedenen Abstände des roten Planeten Mars von der Erde. Dies ist eine Folge der erheblichen Exzentrizität seiner Bahnellipse. Weil die aktuelle Marsopposition in der Nähe seines Perihels (sonnennächster Punkt) stattfindet, beträgt der Abstand weniger als 60 Mio. km. Bei dieser günstigen Konstellation erreicht der Mars mit einer scheinbaren Helligkeit von -2,8 mag fast seinen Maximalwert und stellt sogar den größten Planeten Jupiter in den Schatten. Das Marsscheibchen wird dann im Teleskop so groß erscheinen wie der Saturn ohne Ring.
Es ist natürlich ein seltener Zufall, dass diese beiden Ereignisse am selben Tag stattfinden und uns ein bemwerkenswertes Himmelsschauspiel bescheren. Der rote Mars befindet sich rund 6° unterhalb des roten Mondes, da ja beide Himmelskörper gleichzeitig in Oppositon stehen. Fotografen werden sich diese Szene, die sich nahe des Horizonts in der Abenddämmerung abspielt, nicht entgehen lassen. Dieser Freitagabend mit der Jahrhundert-Mondfinsternis und einer der besten Marsoppositionen hat das Zeug, als Sternstunde in die Chronik der Isartalsternwarte einzugehen.


Samstag
11. Aug.

20:00 Uhr

"Die Milchstraße"  -   ein Vortrag von Kurt Motl

Den Begriff Milchstraße kennt jeder und gesehen haben sie auch die meisten. Was sich dahinter verbirgt, darum geht es im Vortrag:
In der griechischen Mythologie war es noch die von der Göttermutter Hera verspritzte Milch. Erst Galilei löste dank der Erfindung des Teleskops die Milchstraße in Einzelsterne auf. In den vergangenen Jahrzehnten entdeckte man Erstaunliches und Faszinierendes, z.B. ein supermassives Schwarzes Loch im Zentrum und die Tatsache, dass unsere Milchstraße in 5 Milliarden Jahren mit der Andromedagalaxie, unserem großen Nachbarn, kollidieren wird.


Die Milchstraße im Sommerdreieck - fotografiert von Christoph Otawa    
Bei schönem Wetter werden im Ansschluss an den Vortrag unsere Teleskope auf die Deep Sky Objekte in der Milchstraße gerichtet. Eine mondlose Nacht ist die beste Voraussetzung hierfür. Weitere Highlights sind die Planeten Jupiter, Saturn und Mars.

Sonntag
12. Aug.

21:00 Uhr

Die Nacht der Perseiden - im Volksmund "Laurentiustränen"

Die Sternschnuppen mit dem Namen Perseiden  verdanken wir dem Kometen 109P/Swift-Tuttle, der auf seiner Bahn um die Sonne eine Staubspur hinterlässt.  Die Erde kreuzt auf ihrer Bahn um die Sonne immer um den 12. August herum diese Staubspur, so dass Staubteilchen mit hoher Geschwindigkeit (ca. 60 km/s) auf die Moleküle der Erdatmosphäre treffen und diese zum Leuchten anregen. Die Perseiden treten alljährlich in der ersten Augusthälfte auf. Im Maximum am 12. August kann man rund 100 Sternschnuppen pro Stunde zählen. Sie scheinen aus dem Sternbild Perseus zu kommen. Dort liegt der Radiant, die scheinbare Quelle dieses Sternschnuppenstroms.

Die Sternwarte ist bei schönem Wetter am Sonntag ab 21:00 Uhr geöffnet.
Zunächst werden mit unseren Teleskopen die Stars unter den Planeten, der Gasriese Jupiter mit seinen vier großen Monden, der Ringplanet Saturn und der rote Mars aufgesucht.
In diesem Jahr fällt das Perseidenmaximum mit dem Neumond zusammen, was die Beobachtung von Sternschnuppen sehr begünstigt. Auf der Dachterrasse der Sternwarte lassen sich entspannt Sternschnuppen zählen - und vielleicht geht ja der eine oder andere Wunsch in Erfüllung.

Samstag
18. Aug.

14:00 Uhr
bis
24:00 Uhr

Freier Eintritt beim Sommerfest an der Isartalsternwarte

  • Tageshimmelführung mit Sonnenbeobachtung mit speziellen Teleskopen: Sonnenflecken, Fackeln, Protuberanzen (bei klarem Himmel und entsprechender Sonnenaktivität)
  • Kaffee und Kuchen
  • Unterhaltung oder Fachsimpeln mit Astronomiebegeisterten
  • Gegrilltes und kühle Getränke
  • Relaxen in einer wunderschönen Umgebung
  • Astro-Flohmarkt: populäre astronomische Literatur, Astrofotos u.a.m.
  • Am Abend werden die Teleskope auf die Planeten Jupiter und Saturn gerichtet. Die Milchstraße erstrahlt in voller Pracht. Das Milchstraßenzentrum kulminiert im Süden. Die Kugelsternhaufen im Sternbild Herkules und Schütze sind faszinierende Objekte. Ein prachtvoller offener Sternhaufen ist der Wildentenhaufen im Sternbild Schild. Die großen Nebel und Sternentstehungsgebiete wie der Lagunennebel, der Trifid- und der Omeganebel sind weitere himmlische Reiseziele.

Samstag
27. Okt.

20:00 Uhr

"Uranus in Opposition - der bekannte, unbekannte Gasriese"
ein Vortrag von Christian Müller



Credit: NASA/ESA
and Erich Karkoschka, University of Arizona


Freitag
14. Dez.

19:00 Uhr

Die Nacht der Geminiden

Die Geminiden sind der stärkste Meteorstrom des Jahres. Seine Aktivität hat sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich erhöht und übertrifft inzwischen jene der Perseiden im August. Fallraten von mehr als 100 Sternschnuppen pro Stunde können gezählt werden.
Der Radiant der Geminiden liegt knapp nördlich des hellen Sterns Castor im Sternbild Zwillinge. Im Gegensatz zu anderen Sternschnuppenströmen lassen sich deshalb die Geminiden auch schon in den Abendstunden beobachten.

Zunächst werden die Teleskope auf den zunehmenden Mond mit seinen Gebirgen, Kratern und Mare gerichtet, anschließend auf die am Abendhimmel sichtbaren Planeten, den roten Mars und die fernen Gasplaneten Uranus und Neptun. Aber auch die Objekte des weihnachtlichen Sternenhimmels werden unseren Besuchern näher gebracht.


Das Sternwartenteam
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Für Mitglieder:

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jeweils um 16:00 Uhr
in Rothmühle

Januar:
Sa, 13.01.: MT
+ DeepSkyNacht

Februar:
Sa, 03.02.: MT
Fr, 23.02.,  * Besuch Allgäuer Volksstw
Ottobeuren

März:
Sa, 03.03.: MT
Sa,10./17.03.:
Messier-Marathon

April:
Sa, 07.04.: MT
Sa, 14.04.:
Galaxiennacht

Mai:
Sa, 05.05.: MT
+ Delta-Aquariden-Nt
Sa, 12.05.: Lebenslauf

Juni:
Sa, 02.06.: MT
Sa, 16.06. - 19:00 MV

Oktober:
Fr, 05.10.: * Besuch Sternwarte Oberreith
Sa, 20.10.: Besuch "ESO Supernova Planetarium", Garching

November:
Sa, 17.11.: Leoniden-Nt

* Besuch nur bei guten Wetterbedingungen