Veranstaltungen der Isartalsternwarte und astronomische Ereignisse

Aktuell

Der aktuelle Sternenhimmel und astronomische Ereignisse   (Quelle: VdS)

Zeitangaben in MEZ/MESZ für Isartalsternwarte
 
Aktuelle Abendsichtbarkeit der Planeten

 

von Ost nach West.

Samstag
28. März

entfällt
leider

Freier Eintritt   beim 18. Bundesweiten



Der Astronomietag 2020 steht - passend zum Himmelsanblick - unter dem Motto "Venus, Mond und die sieben Schwestern".

Zwei helle Objekte ziehen die Blicke bereits in der Abenddämmerung auf sich: Über dem südwestlichen Horizont leuchtet die schmale Sichel des zunehmenden Mondes. Direkt darüber glänzt Venus, der Abendstern. Bei eintretender Dunkelheit macht sich nur eine Handbreit über der Venus eine kleine Sternengruppe bemerkbar: das ist der Sternhaufen der Plejaden, auch Siebengestirn genannt. Im Teleskop zeigt sich Venus dann übrigens wie ein kleiner Halbmond.
Der WWF ruft an diesem Abend von 20:30 bis 21:30 Uhr zur alljährlichen und weltweiten "Earth Hour" auf. Vielerorts wird in dieser Stunde die Beleuchtung reduziert - ein guter Anlass, um auf das leidige Thema der Lichtverschmutzung hinzuweisen.

Programm an der Isartalsternwarte:
14:00 - 16:00 Uhr:     Sonnenbeobachtung bei klarem Himmel (siehe auch 4. April)
20:00 - open end:
Bei der Nachthimmelführung bei klarem Himmel stehen die Himmelsobjekte in den Winter- und Frühlingssternbildern im Mittelpunkt:
Mond und Venus halten sich gerade im Sternbild Stier auf. Sein hellster Stern – ein Stück links vom Mond – heißt Aldebaran. Er leuchtet rötlich und deutet das blutunterlaufene Auge des Tieres an. Der Stier ist ein typisches Wintersternbild, das jetzt im Frühjahr abends bald untergeht. Im Stier befinden sich der bereits mit bloßem Auge sichtbare offene Sternhaufen der Plejaden und der lichtschwache Crabnebel, ein Supernovaüberrest. Im Süden funkeln weitere Sternbilder: Orion, der Himmelsjäger mit seiner markanten Figur aus sieben Sternen und dem großen Orionnebel, einem Sternentstehungsgebiet. Links darunter fällt Sirius auf, der hellste Stern am Himmel und Hauptstern des Sternbildes Großer Hund. Über dem Orion stehen die Zwillinge und der Fuhrmann hoch am Himmel. Links der Zwillinge kommt wieder ein heller Stern: Regulus, der Hauptstern des Löwen, in dem auch ferne Galaxien beobachtet werden können.

Samstag
25. Apr.

20:00 Uhr

Die Nacht der Galaxien - mit Vortrag von Christian Müller

… weitere Informationen folgen


Samstag
02. Mai
und
16. Mai

14:00 Uhr



Tageshimmelführung mit Sonnenbeobachtung bei klarem Himmel

Im Vordergrund steht die Beobachtung mit speziellen Sonnenteleskopen. Die aktive Sonne produziert Sonnenflecken, Flares, Protuberanzen und Filamente.
Aktuelles Satellitenbild der Sonne 
(Quelle: SOHO   Extreme ultraviolet Imaging Telescope,   30.4 nm)

Mit dem großen 60 cm-Spegelteleskop kann man am Tageshimmel helle Sterne oder helle Planeten erkennen und natürlich den Mond mit seinen Kratern und Mare, falls er über dem Horizont steht.

Warnhinweis:   Mit Feldstechern und Teleskopen niemals ohne spezielle Filter in die Sonne sehen!   Es droht sofortige Erblindung.

Samstag
16. Mai

14:00 Uhr

Frühlingsfest

… weitere Informationen folgen

Freitag
19. Juni

09:30 Uhr

Bedeckung der Venus durch den Mond

Zwei Tage vor Neumond schiebt sich die schon sehr schmale Sichel des abnehmenden Mondes über den Planeten Venus, den Morgenstern.
Um 09:58 Uhr beginnt die Bedeckung der Venus auf der beleuchteten Seite des Mondes.
Um 10:37 Uhr tritt die Venus auf der unbeleuchteten Seite des Mondes wieder hervor.
Diese beiden Phasen, Bedecken und Hervortreten, dauern jeweils ca.3 1/2 Minuten.
Das Ganze spielt sich am hellichten Vormittag ab. Der Mond ist 23° von der Sonne entfernt und nur 4 % der Mondscheibe werden von der Sonne beleuchtet. Man wird daher die sehr schmale Mondsichel nicht mit dem bloßen Auge am Taghimmel aufspüren können und auch eine Beobachtung mit dem Teleskop wird eine Herausforderung sein.
Wo muss man sie suchen? Im Südosten, 54° ober dem Horizont. Aber niemals mit Feldstechern und Teleskopen in die Sonne sehen! Es droht sofortige Erblindung.

Samstag
01. Aug.

20:00 Uhr

"Über Kometen und ihre Spuren" - ein Vortrag von Kurt Motl

… weitere Informationen folgen


Samstag
08. Aug.

14:00 Uhr

Sommerfest

… weitere Informationen folgen

Mittwoch
11. Aug.

21:00 Uhr

Die Nacht der Perseiden - im Volksmund "Laurentiustränen"

Die Sternschnuppen mit dem Namen Perseiden verdanken wir dem Kometen 109P/Swift-Tuttle, der auf seiner Bahn um die Sonne eine Staubspur hinterlässt. Die Erde kreuzt auf ihrer Bahn um die Sonne immer in der 2.Julihälfte und in den ersten drei Augustwochen diese Staubspur, so dass sandkorngroße Brösel mit hoher Geschwindigkeit (ca. 60 km/s) auf die Moleküle der Erdatmosphäre treffen und diese zum Leuchten anregen. Im Maximum um den 12. August herum kann man mit maximal rund 100 Sternschnuppen pro Stunde rechnen. Sie scheinen aus dem Sternbild Perseus zu kommen. Dort liegt der Radiant, die scheinbare Quelle dieses Sternschnuppenstroms. Da das Sternbild Perseus am Abend aufgeht, können erste Sternschnuppen bereits nach Eintritt der Dunkelheit beobachtet werden.

Die Sternwarte ist bei schönem Wetter am Mittwoch ab 21:00Uhr geöffnet.
Zunächst werden mit unseren Teleskopen die Stars unter den Planeten, der Gasriese Jupiter mit seinen vier großen Monden und der Ringplanet Saturn aufgesucht.

In diesem Jahr fällt das Perseidenmaximum mit einem abnehmenden Halbmond zusammen, was die Beobachtung von Sternschnuppen in den Abendstunden begünstigt, da der Mond nach Mitternacht aufgeht. Auf der Dachterrasse der Sternwarte lassen sich entspannt Sternschnuppen zählen - und vielleicht geht ja der eine oder andere Wunsch in Erfüllung.

Samstag
17. Okt.

20:00 Uhr

"Der Mars" - ein Vortrag von Martin Brückner

… weitere Informationen folgen


Samstag
24. Okt.

Freier Eintritt   beim Astronomietag

… weitere Informationen folgen


Samstag
12. Dez.

20:00 Uhr

Geminiden - der Sternschnuppenstrom im Advent

Die Geminiden sind der stärkste Meteorstrom des Jahres. Seine Aktivität hat sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich erhöht und übertrifft inzwischen jene der Perseiden im August.
In den Nächten zwischen dem 7. und 17. Dez. können Geminiden gesichtet werden, da in diesem Zeitraum die Erde die Staubspur des Asteroiden 3200 Phaethon durchquert.
Der Radiant der Geminiden liegt knapp nördlich des hellen Sterns Castor im Sternbild Zwillinge (= Gemini). Von dort scheinen die Geminiden herzukommen. Im Gegensatz zu anderen Sternschnuppenströmen lassen sich deshalb Geminiden auch schon in den Abendstunden beobachten. Die größte Anzahl kann man in den Stunden nach Mitternacht beobachten, da um 02:00 Uhr morgens das Sternbild Zwillinge hoch am Himmel steht.
In diesem Jahr ist das Maximum für die Nacht vom 13. auf 14. Dez. angekündigt. Fallraten von bis zu 150 Sternschnuppen pro Stunde werden erwartet. Da die Teilchen von hinten auf die Erde auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne treffen, ist ihre Relativgeschwindigkeit von 35 km/s gering. Sie erscheinen am Himmel langsamer als übliche Sternschnuppen. Helle Meteore sind häufig.
Begünstigt wird in diesem Jahr die Beobachtung der Geminiden durch dunkle mondlose Nächte. Der Neumond fällt auf den 14. Dezember.


Montag
21. Dez.

 17:00 Uhr

Jupiter - Saturn - Konjunktion

generiert mit Stellarium

Begegnungen der beiden hellen Planeten Jupiter und Saturn sind selten, schon wegen ihrer langen und verschiedenen Umlaufdauern um die Sonne. Der Jupiter benötigt für einen Umlauf rund 12 Jahre und der Saturn rund 30 Jahre. Wenn der Jupiter nun im Dezember 2020 den Saturn überholt, dann passiert der nächste Überholvorgang erst wieder im Jahr 2040.

Bei dieser aktuellen Konjunktion kommen sich die beiden Gasplaneten am Abend des 21. Dezember besonders nahe. Ihr Winkelabstand beträgt nur ca. 6 Winkelminuten. Das entspricht einem Fünftel des Vollmonddurchmessers. Im Teleskop kann man sowohl denGasriesen Jupiter mit seinen Wolkenbändern und den vier Galileischen Monden Io, Europa, Ganymed und Callisto, als auch den Saturn mit seinem einzigartigen Ring bestaunen.

Um 17:00 Uhr ist die Sonne gerade untergegangen. Die beiden Planeten stehen aber um 17:00 Uhr auch schon im Südwesten sehr tief und nur 13° über dem Horizont. Das Zeitfenster für die Beobachtung dieser außergewöhnlichen Konjunktion ist also sehr kurz.
Die Konjunktion kündigt sich in den Wochen und Monaten vor dem 21.12. bereits an, da der Abstand zwischen Jupiter und Saturn sich kontinuierlich verringert.  Ab dem 12.12. ist der Abstand dann kleiner als 1°, was zwei Vollmonddurchmessern entspricht.

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Für Mitglieder:

Monatstreffen (MT)
jeweils um 16:00 Uhr
in der Isartalsternwarte

Januar:
Sa, 11.01.: MT

Februar:
Sa, 01.02.: MT
Sa, 22.02.: DeepSky

März:
Sa, 07.03.: MT
Sa, 21.03.: DeepSky

April:
Sa, 04.04.: MT
Sa, 18.04.: DeepSky

Mai:
Sa, 09.05.: MT
Sa, 23.05.: DeepSky

Juni:
Sa, 06.06.: MT
Sa, 20.06.: DeepSky
Sa, 27.06.: MV

Juli:
Sa, 04.07.: MT
Sa, 18.07.: DeepSky

August:
Sa, 01.08.: MT
Sa, 15.08.: DeepSky

September:
Sa, 05.09.: MT
Sa, 17.09.: DeepSky

Oktober:
Sa, 10.10.: MT
Sa, 31.10.: aMV

November:
Sa, 07.11.: MT
Sa, 14.11.: DeepSky

Dezember:
Sa, 05.12.: Weihn.feier