Veranstaltungen der Isartalsternwarte und astronomische Ereignisse

Aktuell

Der aktuelle Sternenhimmel und astronomische Ereignisse   (Quelle: VdS)

Zeitangaben in MEZ/MESZ für Isartalsternwarte
 
Aktuelle Abendsichtbarkeit der Planeten

     


von Ost nach West.



Tageshimmelführung mit Sonnenbeobachtung bei klarem Himmel

Im Vordergrund steht die Beobachtung mit speziellen Sonnenteleskopen. Die aktive Sonne produziert Sonnenflecken, Flares, Protuberanzen und Filamente.
Aktuelles Satellitenbild der Sonne 
(Quelle: SOHO   Extreme ultraviolet Imaging Telescope,   30.4 nm)

Mit dem großen 60 cm-Spegelteleskop kann man am Tageshimmel helle Sterne oder helle Planeten erkennen und natürlich den Mond mit seinen Kratern und Mare, falls er über dem Horizont steht.

Warnhinweis:   Mit Feldstechern und Teleskopen niemals ohne spezielle Filter in die Sonne sehen!   Es droht sofortige Erblindung.

Samstag
20. März


Freier Eintritt  beim 20. Bundesweiten



Als Thema des Astronomietages hat die Vereinigung der Sternfreunde unseren kosmischen Nachbarn, den Mond gewählt, den Sie auch vollkommen ohne optische Hilfsmittel bei klarem Himmel von zuhause aus beobachten können, falls Corona-Pandemie-bedingt die Sternwarten geschlossen bleiben.
Mit Fernglas oder Teleskop können Sie in die karge Mondlandschaft aus erstarrten Lavameeren und Einschlagskratern in allen Größen eintauchen.

Donnerstg
10. Juni

Partielle Sonnenfinsternis

Am 10. Juni ereignet sich eine ringförmige Sonnenfinsternis, die allerdings nur im hohen Norden, in einem Streifen zwischen Nordkanada, Nordpol und Ostsibirien zu beobachten ist. Sie ist ringförmig, weil sich zu diesem Zeitpunkt der Mond in Erdferne befindet und sein Winkeldurchmesser von der Erde aus gesehen etwas kleiner als der Winkeldurchmesser der Sonne ist. Die Mondscheibe ist dann um knapp 2 Bogenminuten kleiner als die Sonnenscheibe.

Im hellgrauen Bereich der Grafik wird die Sonne nur partiell verfinstert. Mitteleuropa liegt ziemlich am Rand dieses Bereichs, so dass die Sonnenscheibe hierzulande nur geringfügig angeknabbert wird.

Im Raum München werden maximal nur 6,3 % der Fläche der Sonnenscheibe vom Mond bedeckt. Das passiert zum Zeitpunkt der Bedeckungsmitte um 12:29 Uhr.
Der erste Kontakt findet bereits um 11:38 Uhr statt und um 13:22 Uhr ist die partielle Bedeckung der Sonne beendet.
Warnhinweis:   Mit Feldstechern und Teleskopen niemals ohne spezielle Filter in die Sonne sehen!   Es droht sofortige Erblindung.
Sonnenbrillen, berußte Gläser, geschwärzte Filme, CDs, Verpackungsfolien etc. bieten keinen ausreichenden Schutz.
Im Fachhandel gibt es spezielle Sonnensichtbrillen. Am besten, Sie besuchen eine öffentliche Sternwarte.

Mittwoch
11. Aug.

Die Nacht der Perseiden - im Volksmund "Laurentiustränen"

Die Sternschnuppen mit dem Namen Perseiden verdanken wir dem Kometen 109P/Swift-Tuttle, der auf seiner Bahn um die Sonne eine Staubspur hinterlässt. Alljährlich durchquert die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne diese Staubspur zwischen Mitte Juli und Mitte August. Dann treffen sandkorngroße Brösel mit hoher Geschwindigkeit (ca. 60 km/s) auf die Moleküle der Erdatmosphäre und regen diese zum Leuchten an. Helle Objekte, sogenannte Feuerkugeln oder Boliden, sind keine Seltenheit. Die Perseiden scheinen aus dem Sternbild Perseus zu kommen. Dort liegt der Radiant, die scheinbare Quelle dieses Sternschnuppenstroms. Da das Sternbild Perseus am Abend aufgeht, können erste Sternschnuppen bereits nach Eintritt der Dunkelheit beobachtet werden. Die maximale Aktivität des Sternschnuppenstroms liegt zwischen dem 9. und 13. August. Das Maximum ist in den Morgenstunden des 12. August mit bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde zu erwarten.

In diesem Jahr fällt das Perseidenmaximum mit einer schmalen zunehmenden Mondsichel zusammen, was die Beobachtung von Sternschnuppen in den Abendstunden begünstigt, da der Mond beizeiten untergeht.

Montag
13. Dez.

Geminiden - der Sternschnuppenstrom im Advent

Die Geminiden sind der stärkste Meteorstrom des Jahres. Seine Aktivität hat sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich erhöht und übertrifft inzwischen jene der Perseiden im August.
In den Nächten zwischen dem 6. und 16. Dezember können Geminiden gesichtet werden, da in diesem Zeitraum die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne die Staubspur des Planetoiden 3200 Phaethon, einem vermutlich inaktiven Kometenkern, durchquert. Das Maximum ist in der Nacht vom 13./14. Dezember zu erwarten. Fallraten von bis zu 150 Sternschnuppen pro Stunde können beobachtet werden.
Die Staubteilchen haben eine geringe Relativgeschwindigkeit von 35 km/s, da sie ungefähr die gleiche Flugrichtung haben wie die Erde und von hinten auf die Erde treffen. Daher erscheinen die Geminiden am Himmel langsamer als übliche Sternschnuppen. Helle Meteore sind häufig.
Der Radiant der Geminiden liegt nahe beim hellen Stern Castor im Sternbild Zwillinge (= Gemini). Von dort scheinen die Geminiden herzukommen. Im Gegensatz zu anderen Sternschnuppenströmen lassen sich deshalb Geminiden auch schon in den Abendstunden beobachten. Die günstigste Beobachtungszeit ist zwischen 21 Uhr und 6 Uhr morgens, da dann das Sternbild Zwillinge hoch am Himmel steht.

In diesem Jahr wird die Beobachtung der Geminiden durch einen hellen zunehmenden Mond beeinträchtigt, der erst nach Mitternacht untergeht.

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