Freitag
13. Nov.
19 Uhr
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Hubble
– Astronomie, Hightech und bemannte Raumfahrt
Das Hubble-Weltraumteleskop gehört zu den erfolgreichsten
wissenschaftlichen Projekten der Raumfahrtgeschichte. Seit seinem Start
1990 hat es unser Bild vom Universum grundlegend verändert und
spektakuläre Einblicke in Galaxien, Sterne, Planeten und die
Entwicklung des Kosmos ermöglicht.
Der Vortrag verbindet drei faszinierende Themenbereiche: Astronomie,
High Tech und bemannte Raumfahrt. Er zeigt beeindruckende Bilder des
Universums, erklärt die hochentwickelte Technik für den Betrieb eines
Präzisionsteleskops unter extremen Weltraumbedingungen und schildert
die entscheidende Rolle der Space-Shuttle-Astronauten bei den Wartungs-
und Reparaturmissionen.
Besonders spannend ist der Blick hinter die Kulissen: Hans Kröger war
als Systemingenieur und Projektleiter der „Faint Object Camera“ (FOC) 13
Jahre lang am Hubble-Projekt beteiligt. Er berichtet aus eigener
Erfahrung über Entwicklung, Tests, Startvorbereitung und Betrieb sowie
über die Herausforderungen eines der anspruchsvollsten internationalen
Raumfahrtprojekte seiner Zeit.
Mit eindrucksvollen Hubble-Aufnahmen, Videos und privaten Originalfotos
entsteht eine persönliche Reise von der Entwicklung auf der Erde über
den Start mit dem Space Shuttle bis zur spektakulären Korrektur des
Optikfehlers durch Astronauten im Weltraum.
Ein Vortrag für alle, die sich für Astronomie, Raumfahrt und
außergewöhnliche Ingenieurtechnik begeistern.
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Freitag
27. Nov.
19:30 Uhr
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Vortrag von Frau Carla Schmitt (Beobachtende Kosmologie
- TUM):
Gravitationslinsen
Wie Schwerkraft das Licht verbiegt
Ringe, leuchtende Bögen und gleich mehrere Bilder ein und derselben
Galaxie – Gravitationslinsen erzeugen einige der faszinierendsten
Anblicke unseres Universums. Doch hinter diesen spektakulären Bildern
steckt weit mehr als ein
beeindruckendes astronomisches Phänomen. Gravitationslinsen ermöglichen
uns einen Blick auf extrem weit entfernte Galaxien, deren Licht bereits
seit Milliarden von Jahren unterwegs ist und die ohne diesen Effekt
kaum zu beobachten wären. Gleichzeitig liefern sie wertvolle Hinweise
auf die Verteilung der unsichtbaren Dunklen Materie und helfen uns
dabei, die Expansion des Universums zu untersuchen.
Doch wie funktioniert eine solche kosmische Linse eigentlich? Was
bedeutet es, wenn große Massen die Raumzeit krümmen? Und warum kann
dadurch sogar Licht von seinem Weg abgelenkt werden? Von Einsteins
Theorie der gekrümmten Raumzeit bis hin zur modernen Erforschung des
Universums zeigt der Vortrag, wie aus einem faszinierenden
Naturphänomen eines der wichtigsten Werkzeuge der heutigen Astronomie
wurde.

Der
kosmische Smiley (Hubble)
Credit: NASA
& ESA Acknowledgement: Judy Schmidt |

Der Galaxienhaufen Abell S1063 (James Webb)
Credit: ESA/Webb, NASA&CSA, H. Atek, M.
Zamani (ESA/Webb) |
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Sonnenbeobachtung bei klarem Himmel
Im
Vordergrund steht die Beobachtung mit speziellen
Sonnenteleskopen. Die aktive Sonne produziert Sonnenflecken, Flares,
Protuberanzen und Filamente.
Aktuelles Satellitenbild der Sonne
(Quelle: SOHO Extreme
ultraviolet Imaging Telescope, 30.4 nm)
Mit dem großen 60 cm-Spegelteleskop kann man am Tageshimmel auch helle
Sterne
oder helle Planeten erkennen und
natürlich den Mond, falls er über dem
Horizont steht.
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Warnhinweis:
Mit Feldstechern und Teleskopen niemals ohne spezielle Filter in
die Sonne sehen! Es droht sofortige Erblindung. |
Samstag
13. März
2027
14-16 Uhr
20-23 Uhr
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Ankündigung:
Bundesweiter Astronomietag 2027
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Das Sternwartenteam
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