Freitag
23. Jan.
Vortrag
19:00 Uhr
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Beginn einer neuen Vortragsreihe von Hans-Georg Schmidt zum
Thema:
Aus der Geschichte der
Himmelsforschung
Die Vortragsreihe umfasst vier Vorträge:
23.1.2026
19:00 Uhr Prähistorische
Astronomie
20.2.2026 19:00 Uhr Ein
Blick in die Welt der ersten
großen astronomischen Hochkulturen
06.3.2026 19:00 Uhr
Himmelskunde im alten Mexiko. Der „große Umbruch“ in
Europa
17.4.2026 19:30 Uhr Der
Einstieg in die moderne Himmelsforschung
1. Vortrag: Prähistorische Astronomie
Wann und wie die Menschen damit angefangen haben, sich mit dem
Sternenhimmel zu beschäftigen, ist nicht bekannt.
Bekannt ist jedoch, dass es bereits vor vielen Jahrtausenden Menschen
gegeben hat, die daran gegangen sind, die Rätsel des Universums zu
entschleiern. Uralte Überlieferungen, Reste alter Bauwerke und
Bodendenkmäler geben uns noch heute davon Kunde.
Es hat der Arbeit unzähliger Generationen bedurft, bis uns das Weltall
so vertraut geworden ist, wie wir es heute kennen.
Link zum
Skriptum des 1. Vortrags
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Freitag
20. Feb.
19:00 Uhr
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2. Vortrag: Ein
Blick in die Welt der ersten
großen astronomischen Hochkulturen
Bereits
vor vielen Jahrtausenden hatten die damaligen Himmels- forscher
erstaunlich viele Kenntnisse über die Vorgänge, die sich am
Sternenhimmel abspielen.
Besonders im Nahen Osten – hier hauptsächlich
in Ägypten und im Zweistromland – finden wir hierfür auch heute noch
zahlreiche und eindrucksvolle Belege. Zudem gibt es noch etliche
Traditionen aus der damaligen Himmelsforschung, die bis in unsere Zeit
hinein wirken. |

Zikkurat von Ur
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Link zum
Skriptum des 2. Vortrags
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Freitag
6. März
19:00 Uhr
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3. Vortrag: Himmelskunde im alten Mexiko. Der „große Umbruch“ in
Europa.
Vor
etwa 500 Jahren setzte ein gewaltiger Umbruch ein, der den ehemals
blühenden Hochkulturen Zentralamerikas den Garaus machte und der in
Europa dem Mittelalter ein Ende bereitete. Trotz der Umwälzungen, die
mit der spanischen Conquista in Lateinamerika einhergingen, finden wir
dort noch heute unzählige Befunde der damaligen Baukunst, der
religiösen Traditionen und der eindrucksvollen astronomischen
Fähigkeiten.
Gleichzeitig vollzog sich in Europa mit der Renaissance ein
fundamentaler Umbruch - unter anderem auch in der
Himmelsforschung:
Unser Planet verlor seine zentrale Position im Sonnen- system, die
Erfindung des astronomischen Fernrohrs öffnete völlig neue
Möglichkeiten, zu den Geheimnissen des Universums einen Zugang zu
finden. Die Folgen dieser Umbrüche entfalten bis auf den heutigen Tag
ihre Wirkung. |
 Sonnenstein der Azteken
(Replik im Nationalmuseum für Anthropologie in Mexico-City)
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